Aura of Awesomeness

August 12, 2009

Mythodea – anstrengend aber gerne wieder

Filed under: Larp — weizilein @ 8:08 pm
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Die Frage ist wo fang ich an, vermutlich bei meinem „Urlaub“ auf Mythodea. Sieben Tage die es in sich hatten. Montag und Dienstag noch OT (Out-Time) am Tisch gesessen und uns über Gott und die Welt unterhalten, und Mittwoch das lang erwartete IT (In-Time) gehen. Natürlich gab es wie jedes Jahr ein paar Problemchen, wie eine überforderte Spielleitung, oder ein paar interne Gruppenstreitigkeiten, aber allem in allem überwiegen doch die positiven Erlebenisse. Vor allem die Doppelhochzeit von Zoe und Liam sowie Haleph und Una werde ich sicher niemals vergessen, allem voran natürlich die Ansprache des Paters dessen Namen ich mir nicht merken konnte und die Ansprache von Haleph spät in der Nacht, die hat mich wirklich richtig beeindruckt. Auch wenn ich dank unserer Lagerwache noch einigen Stress mit einem Eimer mit angeblich verpestetem Wasser hatte, war das doch der insgesammt beste Abend in Siegelstadt. Besonders bedanken möchte ich mich hier auch nochmal bei Alrik und Selanaya (wieder ich und Namen, ich hoffe der ist richtig), die mir bei meiner Arbeit als Leiter des Marturischen Lazaretts so bereitwillig unter die Arme gegriffen haben, und ohne die ich sicherlich spätestens am Freitag verrückt geworden wäre. Natürlich war unser Marturientrupp dieses Jahr auch wieder Klasse, allen voran Grimbold, der glaube ich mehr gelaufen ist als alle anderen und trotzdem immer noch immer einen drauf setzen konnte, Barian der einfach ein klasse Schwabe ist, der sein Lob das er einstreicht jedes mal redlich verdient hat, Angus, dessen Auto hoffentlich bald wieder gescheit fährt, Heinrich, der das marturische Motto „Der absolute Wille zur Bereitschaft“ wohl am besten verkörpert, Agnar bei dem ich im Zelt pennen durfte, obwohl ich so laut geschnarcht habe und natürlich Kay der mir das Leben gerettet hat, weil ich Trottel mein Heilerbesteck zu Hause habe liegen lassen, bei unserem Berserkerzwerg Shrid’nin, der mir einige Arbeit bereitet hat, vor allem als ich mit nur einem funktionierendem Arm in der Endschlacht saß, dazu hat er super leckere Bratkartoffeln gekocht, auch wenn es leider ein paar wenige waren, und natürlich dem Rest der Marturien bespielt hat und sich im Lazarett eingebracht hat. Ein ganz großes Dankeschön geht natürlich auch an den Westerholder Haufen und die Sechs Winde, die unser gemeinsames Lager erst so großartig gemacht haben. Jetzt aber genug Gedanke.

Wir haben jede Menge Fotos gemacht, allerdings sind diese glaube ich noch nicht Online gestellt, aber sie kommen hoffe ich alle noch in die Gallery auf unserer Homepage, die ich nach einigen Vorfällen nun weiterführen werde, da wird sich vermutlich einiges ändern, aber kommt Zeit kommt Rat.

Nun aber erstmal die positiven Dinge die mir nach 3 Tagen schlaf noch einfallen:

  • Platzreservierung für unser 60 Mann starkes Lager hat hervorragend geklappt.
  • Pallisadenauf- und Abbau hat soweit ich das gesehen habe sehr gut geklappt dieses Jahr.
  • Trotz Überforderung hat die SL versucht so freundlich wie möglich zu bleiben.
  • Habe dieses Jahr zumindest im Erdlager keine Fuchtler gesehen.
  • Der Plot war soweit ich das beurteilen kann ziemlich gut dieses Jahr, auch wenn es ein paar Macken gab.
  • Der absolute Wille zur Bereitschaft beim Großteil unseres Lagers.
  • Die Hochzeit, die kriegt hier einfach 6 von 5 Sternen.
  • Die Beisetzung von Thorin Sturmklinge (wieder ich und Namen, ich bitte im vorraus um Verzeihung), Ruhe er in Frieden.
  • Die 65 Bretonnischen Söldner, die ersten Franzosen die ich cool finde, vor allem deren Einsatz.
  • Das Essen in der Stadt, ich wusste nie wo ich jetzt als nächstes Essen sollte.
  • Archontenkrönung Samstagnacht, das war doch recht Eindrucksvoll, auch wenn Haleph es nicht geschafft hat, aber den machen wir einfach zum fünften Archont wenn das Siegel gebrochen ist.

Und nun zu den negativen Erfahungen, denn die wollen auch behandelt werden:

  • Duschen und Toiletten, die wege Waren zu weit, auch wenn man positiv anmerken muss die dixis an unserem Lager wurden gut Saubergehalten.
  • Das Verhalten einiger in unserem Lager, aber das kläre ich privat.
  • Der Umgang mit den Pestkarten, da scheinbar massiv mehr verteilt wurden als eigentlich geplant, somit kam man sich nur noch als Suppenkasper oder Teeonkel vor, wenn man in einem Lazarett geschuftet hat, wobei das im Erdlager wegen der Lage noch ging, mein Beileid an das Wasserlager und das Neutrale Lager.
  • Absprachenprobleme der SL, und teilweise horrende Wartezeiten für doch recht einfache Dinge.
  • Manche NSC die auch nach dem 100sten Treffer wohl noch nicht gefallen sind, obwohl sie Fodder-NSC waren. (Die meisten waren allerdings Top)
  • Endschlacht, es war einfach viel zu wenig Platz, das muss man irgendwie anders Regeln, vor allem der übermäßige Einsatz von Vin’shar hat es für Heiler unmöglich gemacht irgendetwas außer weglaufen zu machen. Vor allem da die Phobosaar, die zur Unterstützung der Vin’shar gedacht sind, es scheinbar sehr auf Heiler abgesehen hatten.
  • Die teilweise doch sehr penetranten OT-Blasen an unserem Tisch, das wird hoffentlich besser.

Allem in allem also die bekannten Probleme die nächstes Jahr hoffentlich besser gelöst werden.

Wie jedes Jahr gab es auch dieses Jahr wieder absolut geniale oder dumme oder einfach nur lustige Aktionen, bei denen ich leider nicht persönlich anwesend war. Die Highlights gibt es hier. Die Highlights waren wohl, das Wasserlager rückt aus, lässt die Tür offen und wird von 15 NSC vom schwarzen Eis abgefackelt, sowie der Goblin-Fluch bei dem jeder verfluchte der an etwas versautes dachte den rechten Arm heben musste. Das war wohl besonders schön als beim Bardenwettstreit das Taktklatschen merkbar leiser wurde, sobald der Barde von einer schönen Frau gesungen hat. Ich selber war von diesem Fluch verschont geblieben, habe mir dafür aber immerhin einmal die Pest eingefangen, blödes Ärzterisiko…

Fotos werden nachgereicht, sobald sie online sind, ich gehe jetzt wieder schlafen, denn ich bin immer noch müde, 3 Stunden Schlaf pro Nacht waren dann doch nicht ausreichen.

bis neulich

weizen

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